Erbrecht Pforzheim

Erbrecht Pforzheim

Ihr Rechtsanwalt für Erbrecht in Pforzheim

Das Erbrecht umfasst die unterschiedlichsten Einzelgebiete. Eine anwaltliche Beratung ist oft der sicherste Weg, um eine fundierte und effektive Entscheidung zu treffen. Lassen Sie sich gerade in wichtigen Angelegenheiten nicht überstürzen und wenden Sie sich rechtzeitig an einen erfahrenen Rechtsanwalt im Erbrecht in Pforzheim.

Bei uns erfahren Sie, welche Rechte und Pflichten Sie haben, wann Sie gegen eine Entscheidung Berufung einlegen sollten und ob sich der Rechtsweg lohnt. Auch wenn Sie Dokumente auf Fehler prüfen oder rechtssicher neue Unterlagen erstellen möchten, steht Ihnen Ihr Anwalt im Erbrecht in Pforzheim zur Seite. In vielen Rechtsfällen ist sogar ein Rechtsanwalt vor Gericht erforderlich und Sie müssen sich anwaltlich vertreten lassen.

Erbrecht Pforzheim: Wie können wir helfen?

Streitigkeiten im Bereich des Erbrechts sind keine Seltenheit. Oft wird diskutiert, ohne eine praktikable Lösung zu finden. In diesem Fall ist es sinnvoll, sich an einen auf diesem Gebiet erfahrenen Anwalt zu wenden. Dieser prüft den gesamten Schriftverkehr, unterstützt Sie bei der rechtssicheren Erstellung von Dokumenten, übernimmt die Kommunikation mit der Gegenseite und hält alle wichtigen Fristen bei zeitnahen Einsprüchen ein. In jedem Fall klärt er Sie umfassend über Ihre Rechte und Pflichten auf und vertritt Sie gerichtlich und außergerichtlich.

Erbrecht Pforzheim - Erbstreit

Was leistet ein guter Rechtsanwalt für Erbrecht in Pforzheim?

Ihr Anwalt für Erbrecht in Pforzheim übernimmt Aufgaben im Bereich des Erbrechts. Die Schwerpunkte können Sie leicht anhand des Profils nachvollziehen. Gerade bei komplexen und vielschichtigen Rechtsfällen kann eine Spezialisierung auf das jeweilige Rechtsgebiet von Vorteil sein. Ein weiteres Kriterium sind die positiven Bewertungen der bisherigen Mandanten. So verschaffen Sie sich einen ersten Eindruck.

Erbrecht Anwalt Pforzheim: Wie bestimmt das Erbrecht Erben?

Hat der Erblasser kein Testament gestellt, werden die Erben gesetzlich bestimmt und daher auch als „gesetzliche Erben“ bezeichnet. Das Bürgerliche Gesetzbuch basiert auf den Grundsätzen des Familienerbrechts. Gesetzliche Erben sind demnach die Familienangehörigen des Erblassers, also Ehegatte, eingetragener Partner, Kinder, Eltern und andere nahe Verwandte.

Erbschaft und Erbfolge sind ein Grundrecht

Das Erbrecht bildet die Grundlage für die Übertragung des eigenen Vermögens auf seine Erben. Wenn Sie vererben möchten, können Sie sich auf die gesetzliche Erbfolge verlassen. In diesem Fall erben nahe Verwandte automatisch. Wenn andere Personen oder Institutionen die Begünstigten sein sollen, können Erblasser ein Testament oder einen Erbvertrag aufsetzen lassen, um festzulegen, wer das Vermögen erhalten soll.

Ihr Anwalt im Erbrecht in Pforzheim kann sowohl Erblasser bei der Abwicklung ihres Nachlasses unterstützen als auch Erben dabei helfen, ihren Anteil am Nachlass zu erhalten. Darüber hinaus kann der Erbrecht Anwalt in Pforzheim Konflikte zwischen den Parteien lösen und den Nachlass bestimmungsgemäß verteilen. Die Aufgaben des Anwalts für Erbrecht in Pforzheim umfassen beispielsweise:

Als Rechtsanwalt für Erbrecht in Pforzheim beraten wir Sie gerne rund um das Erbe und Erbrecht.

Erbrecht Pforzheim – das Wichtigste zum Thema Erbschaft

Sie möchten selbst entscheiden, wer Ihren Nachlass erben soll? Haben Sie selbst geerbt, ohne den Umfang zu kennen? Bei Ihrem Anwalt für Erbrecht in Pforzheim erwarten Sie Antworten zu all diesen Themen. Wenn Sie selbst bestimmen wollen, wer Ihr Erbe wird, brauchen Sie die entsprechenden Nachlassdokumente. Liegt kein Testament oder Erbvertrag vor, gilt das gesetzliche Erbrecht. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um sich von Ihrem erfahrenen Erbrecht Anwalt in Pforzheim helfen zu lassen. Wir beraten Sie umfassend in allen Belangen.

Gesetzliche Erbfolge – wer erbt was?

Liegt weder Erbvertrag noch Testament vor, greift die gesetzliche Erbfolge. Als berechtigte Verwandte gelten die Erben erster Ordnung, die direkten Nachkommen des Erblassers. Dementsprechend ist für Verwandte zweiten Grades, also die Eltern des Verstorbenen oder die Geschwister, Vorsicht geboten. Erben dritter Ordnung sind die Großeltern und deren Nachkommen. Diese Regel besagt, dass die Rangfolge nicht die Rangordnung der Unterordnung beinhaltet. Gibt es einen Erben erster Ordnung, sind alle anderen Parteien von der Erbschaft ausgeschlossen.

Erbrecht Pforzheim - Erbfolge

Erbrecht für Ehegatten und eingetragene Lebenspartner

Der Ehepartner gehört neben den Verwandten zu den gesetzlichen Erben. Der Ehepartner muss bis zum Eintreten des Todes mit dem Erblasser verheiratet sein. Beantragt der Erblasser jedoch vor seinem Tod die Scheidung, entfällt der Anspruch auf den gesetzlichen Erbteil (§ 1933 BGB) für den Ehepartner. Ist der Ehepartner erst zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers getrennt, greift das gesetzliche Erbrecht weiterhin. Wie viel vererbt wird, zeigt der Güterstand, also Gütergemeinschaft oder Gütertrennung, und die Regelung der Hinterbliebenen. Lebt ein Ehepaar beispielsweise in einer Wohngemeinschaft und hat zwei Kinder, dann erbt der verbliebene Ehepartner die Hälfte des Nachlasses und jedes der Kinder ein Viertel. Wichtig dabei: Die Ehepartner erben nicht automatisch!

Anwalt Erbrecht Pforzheim: Testamente im Erbrecht

Das gesetzliche Erbe kann mithilfe eines Testaments oder Erbvertrags umgangen werden. Dabei kommen verschiedene Arten von Nachlassdokumenten infrage, wie beispielsweise handgeschriebene oder notarielle Testamente. Die letztwillige Verfügung kann sowohl als gemeinschaftliches Testament als auch als Einzeltestament errichtet werden. Dem gemeinschaftlichen Testament kann nur ein Ehegatte oder Lebenspartner beitreten. Unter anderem ist es wichtig, die formalen Voraussetzungen für die Rechtsverbindlichkeit einzuhalten. Eine notarielle Beglaubigung ist nicht immer erforderlich. Nachlassdokumente, die kein Datum und keine Unterschrift enthalten, sind jedoch nicht gültig. Im Gegensatz zu Testamenten müssen Erbverträge immer notariell beurkundet werden. Jeder kann Vertragspartner werden. Wer in einem Erbvertrag als Erbe genannt wird, hat vertragliche Rechte an dem im Vertrag genannten Nachlass. Wird auf den zwingenden Teil des Erbvertrags verzichtet, gilt diese Regelung nicht. Alternativen zu Testament und Erbvertrag sind Schenkungen für zukünftige Erben, Nutzungsrecht und Wohnsitzrechte.

Enterbung: Pflichtteilserfordernis bleibt bestehen

Der Pflichtteil eines Nachlasses ist die Hälfte des gesetzlichen Nachlassteils. Anspruchsberechtigte des Pflichtteils sind beispielsweise Kinder, Ehepartner oder eingetragener Partner oder die Eltern des Verstorbenen. Enkel und Urenkel haben nur Anspruch auf Pflichtteile, wenn die Eltern nicht mehr leben. Bei Erb- bzw. Pflichtteilverzicht steht dem Pflichtteilberechtigten auch kein Pflichtteilanspruch zu.

Als Rechtsanwalt für Erbrecht in Pforzheim beraten wir Sie gerne rund um das Erbe und Erbrecht.

Erbschaftssteuer als steuerliche Folgen

Das Erbschaftsteuer- und Schenkungsgesetz (ErbStG) in Deutschland regelt die Erbschaftsteuer. Grundsätzlich unterliegt jeder Erbe eines Nachlasses der Erbschaftssteuer. Angehörige können jedoch je nach Verwandtschaftsverhältnis Anspruch auf Freibeträge haben. Je näher der Erbe dem Erblasser stand, desto höher der Betrag.

Freibetrag nach Steuerklassenverhältnis

Übersteigt der Nachlass den gesetzlichen Freibetrag, sind Steuern fällig. Die Steuerhöhe richtet sich nach dem Wert des Nachlasses und der Steuerklasse. Es gibt drei Stufen der Erbschaftssteuer. Diese definieren sich durch das Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser:

Steuerklasse 1

Ehepartner, eingetragener Partner, Kinder, Enkel

Steuerklasse 2

Geschwister, Nichten, Neffen, Schwiegereltern

Steuerklasse 3

Cousins oder Nicht-Verwandte

Bei Überschuldung des Nachlasses: Verzicht auf das Erbe möglich?

Werden nur Schulden vererbt, sollte jeder genau überlegen, ob er das Erbe nicht besser ausschlägt. Der Erbe übernimmt auch die Verantwortung des Erblassers mit seinem Privatvermögen. Dazu muss eine Verzichtserklärung beim Nachlassgericht oder in öffentlicher Beglaubigung eingereicht werden. Wichtig: Im Bundesland Baden-Württemberg wendet sich der Erbe an das Landesnotariat. Eine Erbausschlagung ist mit einer Frist von sechs Wochen nach Kenntnis des Erbenortes möglich.

Erbausschlag: So funktioniert die vorzeitige Auszahlung im Erbrecht

Ein Erbausschlag ist ein mit dem Erblasser geschlossener Vertrag. Dieser sieht den Verzicht auf das Erbrecht vor. Er regelt, dass der Erbberechtigte oder der Pflichtteilsberechtigte auf seinen Erbanspruch verzichtet. In den meisten Fällen wird als Entschädigung eine Abfindung gezahlt, wenn das Erbe aufgegeben wird. Der Erbverzicht dient vor allem dazu, den Familienbetrieb nicht zerschlagen zu müssen. Der im Vertrag vorgesehene Erbausschlag ist jedoch erst nach notarieller Beurkundung rechtswirksam.

Erbschein mit gesetzlichen Erben

Der Erbschein enthält Informationen darüber, wer erbt und wie viel verschiedene Personen erben. Dieser wird beim zuständigen Nachlassgericht beantragt. Er ist Voraussetzung für den Erhalt des Nachlasses. Ausnahme: Bei Vorliegen eines öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Testaments und Offenlegungsvertrages braucht es in der Regel keinen Erbnachweis.

Erbschaftskauf

Erben können den gesamten Nachlass an einen Dritten verkaufen. Durch einen Erbkaufvertrag gehen alle Rechte und Pflichten aus dem Nachlass auf den Käufer über. Erbschaftskäufe haben keinen Einfluss auf die Erbenstellung des Verkäufers. Ein Grundstückskaufvertrag muss beispielsweise notariell beurkundet werden, um rechtsverbindlich zu sein.

Wer hat Anspruch auf ein digitales Erbe?

Bei den zahlreichen Accounts in den sozialen Netzwerken, ist es wichtig, wie der digitale Nachlass gehandhabt wird. Die Mutter eines Facebook-Nutzers wollte sich nach mit den Zugangsdaten in das Facebook-Konto ihres toten Kindes einloggen. Da Facebook das Konto des verstorbenen Kindes nach dessen Tod in einen Gedenkstatus versetzt hat, ist ein Einloggen nicht möglich. Also bat die Mutter um Zugang zum Konto, was von Facebook verweigert wurde. Der Bundesgerichtshof hat mit dem Urteil BGH III ZR 183/17 vom 12. Juli 2018 entschieden, dass die Mutter Zugang zum Facebook-Account ihres verstorbenen Kindes haben darf. Der Nutzungsvertrag geht im Todesfall auf seinen Erben als neuen Vertragspartner über.

Als Rechtsanwalt für Erbrecht in Pforzheim beraten wir Sie gerne rund um das Erbe und Erbrecht.